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Ordnung im Chaos

18. December 2017

Es gibt Tage, an denen regiert das Chaos. So akribisch können wir unsere Zeitplanung gar nicht managen, manchmal bricht ein wahrer Aufgaben-Tsunami über uns herein.Viele verlieren in diesem Chaos endgültig die Nerven, was alles nur noch schlimmer macht. Psychologen haben herausgefunden, was uns in solchen Situationen retten kann.Es sind individuelle täglich praktizierte Rituale, die uns instürmischen Zeiten wieder Ruhe bringen können. Wichtig ist, dass diese Rituale über einen längeren Zeitraum hinweg ausschließlich mit positiven Situationen und Emotionen verknüpft sind. Was das sein kann? Simple, scheinbar belanglose Tätigkeiten wie Kaffeetrinken, ein kleiner Spaziergang,ein Musikstück, oder ein paar Turnübungen reichen bereits. Aber natürlich auch jede Form der Selbsthypnose, autogenes Training usw. Raucher kennen die Wirkung des Rituals nur allzu gut. Oft scheitern Versuche aufzuhören weniger am Nikotinentzug, sondern an der Tatsache, dass die Handlung des Rauchens fehlt. Wenn man einmal beginnt, seinen Blick dafür zu öffnen, dann fallen einem plötzlich noch sehr viel mehr Rituale auf, die unseren Alltag begleiten. Eines das leider ein Stück weit verloren ging, hat mit einem technischen, und sicherlich auch mit einem geschmacklichen Fortschritt zu tun. Seit nämlich die Espressomaschinen unsere Haushalte erobert haben, ist das Ritual des Kaffeemachens weitgehend verschwunden.  Was waren das noch Zeiten, als man erstmal das Wasser in die Maschine gefüllt hat, Kaffeefilter einlegen Kaffeemehl hinein, das vielleicht sogar noch erst frisch gemahlen wurde. Dann die Maschine einschalten, und dem Gluckern zuhören, während der Duft des frisch gebrühten Kaffees das Haus erfüllt hat. Heute: Knöpchen drücken, fertig. Wobei auch hier bereits teilweise wieder ein Gegentrend einsetzt. Kaffee Enthusiasten statten sich mit sauteuren Mini Gastro Maschinen aus. Hier wird wieder frisch gemahlen, und die Zubereitung zelebriert. Ich persönlich mag hingegen meine Tee Zeremonie mit einer Kanne die ich schon seit über 20 Jahren besitze. Wer einen Segelschein besitzt, der kennt auch ein gern gepflegtes Ritual, nämlich den Manöverschluck. Nach jedem Manöver wird ein Schluck Bier oder andere alkoholische Getränke genossen. Je nachdem wie häufig die Manöver und wie groß die Schlucke sind, hat das Vergnügen allerdings eine natürliche Obergrenze. Im Alltag also weniger zu empfehlen würde ich jetzt mal sagen. In der Zeit als ich noch intensiv Karate praktizierte, habe ich ganz gerne mal so zwischendurch eine Kata gamacht, umgangssprachlich auch gerne Schattenboxen genannt. Der festgelegte Ablauf, und die Bewegung hat bei mir schnell wieder für einen klaren Kopf gesorgt. Du merkst also, dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt.  Am besten legst du dir etwa fünf verschiedene Rituale als Oasen der Ruhe zu, um auch unterwegs Möglichkeiten zu haben. Wer diese Rituale täglich praktiziert, kann in Situationen, in denen das Chaos auszubrechen droht, sehr schnell wieder in seinen Rhythmus kommen.

Ich wünsche Dir einen klaren Kopf 

Dein Verkaufsexperte mit der Mistgabel

Andreas Nussbaumer 


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