mail@andreasnussbaumer.at +43676 848 216 15

Entspannung mit Selbsthypnose

18. October 2017

 

Selbsthypnose? Ist das nicht sowas Esoterisches? Das machen ja nur komische Leute in Birkenstockschlapfen und Bio Jutekleidern? Tatsächlich haben mich viele Verkäuferinnen und Verkäufer auf dieses Kapitel meines Buches angesprochen und gefragt ob ich das wirklich ernst meine. Tu ich. Ganz im Ernst. Ich bin der Meinung, dass Menschen im Verkauf Energielieferanten sein müssen. Eine Begegnung mit Ihnen sollte bewirken, dass man sich zuversichtlich, motiviert und sicher fühlt. Doch wer viel Energie gibt, der muss unweigerlich regelmäßig auftanken. Aus meiner Sicht ist das eine Holschuld beim Universum. Das klappt nicht von selbst.

 Ok, wenn der Job wenig bis gar nicht herausfordernd ist, oder du gerade auf Urlaub bist, dann reicht´s wenn du einfach ordentlich ausschläfst und vernünftig isst. Doch wer das durchschnittliche Maß überschreitet, wer immer wieder schwierige Situationen zu lösen hat, der muss sich die benötigte Energie aktiv holen. Dafür gibt´s verschiedene Quellen, die du anzapfen kannst: Sport, also Aktivität ist eine solche. Das mache ich auch regelmäßig, und es hilft mir mich körperlich fit zu halten. Doch die kontemplative Komponente (also die geistige Versenkung) kommt mir dabei etwas zu kurz. In meinem Job auf der Bühne, oder im Training bin ich immer wieder gefordert über einen längeren Zeitraum hochkonzentriert und fokussiert zu bleiben. Und dabei hilft mir die Übung auf geistiger Ebene. In meiner Jugend war ich mehrfacher Juniorenstaatsmeister in traditionellem Karate. Meine Lieblingsdisziplin war hier die KATA, landläufig auch Schattenboxen genannt. Man kämpft hier gegen imaginäre Gegner in einer festgelegten Schrittfolge. Bewertet wird die präzise Abfolge, die technische Sauberkeit der Techniken, die Atmung, die korrekte Bewegung im Raum, und die Dynamik. Sehr bald habe ich in meinem Training festgestellt, dass mir regelmäßige Meditation hilft, die KATA noch brillianter zu entwickeln. Anfänglich konnte ich mich bei Wettkämpfen nicht ordentlich konzentrieren, war in Gedanken immer irgendwo, und während der KATA machte ich mir Sorgen ob das Tempo passt, oder die Technik jetzt präzise genug war. Durch die Meditation ist es mir gelungen das Alles plötzlich zu vergessen. Ab dem Zeitpunkt wo ich das Tatami betreten habe war ich fokussiert. Startmarkierung. Ausgangsstellung. Ansage der Kata: Kanku Sho, Verbeugung. Ausgangsstellung. Erste Technik und so weiter...

Ich war völlig im Flow. Neben mir hätte eine Bombe einschlagen können. Seitdem lässt mich die Meditation nicht mehr los. Speziell für Anfänger ist die Meditation allerdings sehr schwierig. Nichts denken klingt einfach. Ist es aber nicht. Im Buch komme ich darauf noch zu sprechen. Deshalb empfehle ich Ungeübten eher Selbsthypnose, oder eine geführte Selbsthypnose. Ich beschreibe Dir hier zunächst eine sehr einfache Form der Selbsthypnose,.

Mit der Selbsthypnose hast du ein wunderbares Werkzeug zur Entspannung und zum Abbau von Stress an der Hand. Sie wirkt wie ein Kurzurlaub inmitten des Alltags, ohne dass du dich wegbewegen musst, und sie kurbelt dein Immunsystem an. Selbsthypnose klingt sehr mystisch und schwierig. – Dabei ist sie ganz einfach. Du schaffst dir ein ruhiges Umfeld, in dem du für ca. 15 Minuten nicht gestört wirst, setzt oder legst dich bequem hin und schaltest das Handy aus. Dann schließt du die Augen. Wenn es dir angenehmer ist, kannst du die Augen auch offenhalten. Atme ruhig und tief in den Bauch. Als Nächstes beschreibst du, was du siehst, was du hörst und was du fühlst. Dies verknüpfst du dann mit einer gewünschten Emotion. Also zum Beispiel: »Ich sehe das Meer vom letzten Urlaub, ich höre den Wind, der draußen weht, ich spüre die Sonne auf meiner Nase, und all das lässt mich immer ruhiger werden.« Dann folgt eine weitere Sequenz mit neuen Wahrnehmungen, und einer neuen Emotion. Du kannst aber auch bei der gleichen Emotion bleiben. Diesen Ablauf wiederholst du etwa für 10 bis 15 Minuten. Stellen dir auf jeden Fall einen Wecker, denn es ist gut möglich, dass du dabei so tief entspannst, dass du einschläfst!

 

Das war eine sehr einfache Form der Selbsthypnose. Wie erwähnt kannst du natürlich auch auf eine geführte Hypnose bzw. Meditation zurückgreifen. Im Internet findest du viele Beispiele dafür. Ich habe eine Version für Dich eingesprochen. Du kannst diese auf meiner Homepage gerne kostenlos herunterladen. Geh dafür zum Menüpunkt Buch. Dort findest du einige Artikel, unter anderem auch die geführte Hypnose die du von dort kostenlos herunterladen kannst! 

 

Viel Energie, Spaß und Erfolg

 

Dein Verkaufsexperte mit der Mistgabel

Andreas Nussbaumer


Newsletter Anmeldung
Anrufen
Mail
Podcast