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Delegiere Unwichtiges!

12. February 2019

Zeit ist kostbar. Gerade für Menschen im Verkauf! Du hast Dir große Ziele gesetzt, willst viel in Deinem Leben erreichen. Und dafür brauchst Du alle Zeit, die Du kriegen kannst. Allzu oft verwenden ähm verschwenden wir allerdings unsere Zeit für unwichtige Dinge. Unwichtig in dem Sinn, dass Sie uns den Zielen nicht näher bringen. Vieles, das uns wertvolle Zeit kostet, wird von allerdings von Dienstleistern gegen Honorar gerne übernommen. Das beginnt gerade bei banalen Dingen wie Hemden bzw. Blusen bügeln, Rasenmähen, Heckenschneiden, Autowaschen. Aber auch das Erstellen einer PowerPoint-Präsentation, das Abtippen von Gesprächsprotokollen usw. gehört dazu. Ja, das kostet Geld. Aber vielleicht möchtest du ja noch mal gegenrechnen. Was verdienst Du pro Stunde, wenn Du voll in Deinem Element produktiv  bist? Wieviel könntest Du in der Zeit verdienen, die Du brauchst, um diese Tätigkeiten auszuführen, und wie viel investierst Du in den Dienstleister? Abgesehen von der gesparten Zeit, sparst Du noch Nerven und das Ergebnis sieht im Idealfall sogar noch besser aus als Deines. Nur zur Klarstellung: Wenn Bügeln oder Rasenmähen Dich beruhigt oder Deine Kreativität in Schwung bringt: Nur zu! Besonders gefährdet sind allerdings Menschen die vielbegabt talentiert sind. Ich nehm mich da selber an der Nase! Lange Zeit habe ich meine Homepage selber gebaut und erweitert. Mit ein wenig Engagement und Interesse ist das ja heutzutage echt kein Problem. Es gab zwar immer wieder tückische Probleme, doch das kann man ja schnell mal googeln! Manchmal dauerts dann vielleicht etwas länger, aber irgendwann war die Lösung dann gefunden. Irgendwann hab ich mir dann allerdings gedacht: Die Zeit die ich da reininvestiere, die kann ich besser nutzen. Ich habe eine Agentur beauftragt, und die macht das seither für mich! Kostet das mehr? Vielmehr! Aber die Zeit die ich mir erspare kann ich in wertvolle Projekte stecken! Ein schönes Beispiel war auch die Heuernte bei uns am Hof. Die ersten Jahre hab ich das selber übernommen. Zugegeben, da hat auch sehr stark der Wunsch nach Idylle und Entspannung mitgespielt. Der Geruch von frisch gemähtem Gras, und dann nach ein paar Tagen der Duft von Heu in der Nase, mit dem großartigen Gefühl das Futter für unsere Tiere selbst produziert zu haben. Tatsächlich war es Stress pur. Weil wir die Wiesen zum Großteil auf viele Flächen aufgeteilt haben bin ich ab dem ersten Tag ab den Morgenstunden nur am Traktor gesessen. Schlimmer noch. Aussteigen - Mähwerk ausklappen, Einsteigen - mähen, Aussteigen - Mähwerk einklappen, Einsteigen, zur nächsten Wiese fahren. Nachdem das erledigt war: Wieder zur ersten Wiese: Aussteigen, Heuwender ausklappen, Einsteigen, Heuwenden, Aussteigen und so weiter. Am Ende des Tages war ich völlig kaputt, der Kopf hat mir gebrummt, die Füße, der Hintern hat mir wehgetan, und ich hab vom Staub ausgesehen wie ein Rauchfangkehrer. Aber ein Mann muss tun was ein Mann tun muss! Zum Glück hat das Schicksal mir dann eines Sommers einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es hat drei Wochen lang nur geregnet  - keine Chance zum Heuen. Als es dann ging, hatte ich einen geschäftlichen Termin nach dem Anderen. Schweren Herzens hab ich das Heumachen dann ausgelagert. Kostet am Ende natürlich viel viel mehr, aber ich hab keinen Stress mehr. Abgesehen davon kann ich um einen verkauften Trainings oder Vortragstag eine Menge Heu kaufen. Vielleicht kommt ja daher der Ausdruck Geld wie Heu 🙂Und was ist mit der Idylle? Ja, die kann ich jetzt erst richtig genießen. Ich nehm mir einfach die Zeit, die ich ja jetzt im Übermaß habe, und stell mich auf die Wiese wann und so oft ich will und genieße den Duft von Gras und Heu! Also - was machst du so die ganze Zeit, was davon müsstest du eigentlich gar nicht machen ? Viel Spaß beim Reduzieren wünscht Dir dein

 Verkaufsexperte mit der Mistgabel

Andreas Nussbaumer 


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