Aktuelles

Sa

23

Jun

2012

Gegensätze...

Lange schon haben meine Frau Elisabeth und ich den Traum gehegt, uns einen kleinen Bauernhof zu kaufen um dort zu leben. Letzten Sommer wurden wir nach fast 5 Jähriger Suche fündig und leben seitdem im sonnigen Mittelburgenland. Neben Tieren in sämtlichen Variationen (2 Pferde, 4 Esel, 4 Kaninchen, 2 Meerschweinchen, 14 Hühnern, 2 Hunden und einer Katze) haben wir dort nun auch seit Anfang Juni eine kleine Jausenstation etabliert. Ich genieße die Gegensätze die sich aus meinem Brotberuf und dem Hof ergeben sehr. Eben noch im ersten Bezirk in Wien, umgeben von Ferraris, Maseratis, Porsches und ähnlich gearteten Statussymbolen, stehe ich wenige Stunden später auf der Koppel und schaufle Eselmist, neugierig beäugt von den „Produzenten“. Welch knifflige Aufgaben ich auch immer untertags zu lösen habe, die Arbeit am Hof sorgt immer für die nötige Bodenhaftung. Somit fand ich in den letzten Monaten wenig Zeit um den Blog zu aktualisieren, und ich denke es wird auch noch ein wenig dauern bis ich wieder regelmäßig dazu komme. Bis dahin findet sich viel Neues auf unserer HP die von meiner Frau immer aktuell gehalten wird: www.hof-sonnenweide.at

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Di

28

Jun

2011

Iss Popcorn – trink Coca Cola! Unterschwellige Botschaften in Werbung und Verkauf

Wer kennt Sie nicht, diese Geschichte von unterschwelligen Botschaften in Kinofilmen und Radio? Diese rangieren als urban legend etwa im selben Dunstkreis wie der Mythos des völlig harmlosen Bürgers der unter Hypnose zum Mörder wird. (Dazu gibt’s übrigens eine schaurig gruselige Columbo Folge, ich sage nur ROSEBUD J Prädikat sehenswert)

Beginnen wir von Anfang an:

1957 präsentierte James Vicary seine Studie wonach er in Absprache mit dem Kinobesitzer während des Films picnic mittels eines zweiten Projektors die Worte „EAT POPCORN“ und „DRINK COCA COLA“ für jeweils 1/300 bis 1/6000 Sekunde einblendete. Der Absatz von Popcorn sei danach um rund 18% sowie der Cola Verbrauch um 57% gestiegen. Vicary war zwar damals nicht bereit Einzelheiten zu dem Experiment vorzulegen, ließ sich diese Methode aber gleich patentieren. (Brand, 1978) Die Folge waren heiße Diskussionen über die Wirksamkeit dieser Werbeform. Erste Untersuchungen gleich darauf konnten die Aussagen Vicary´s nicht bestätigen.

 

Wann kann man von unterschwelliger Wahrnehmung sprechen?

Im Wesentlichen werden 3 Arten unterschwelliger Wahrnehmung unterschieden: (Felser, 2007 S. 230)

-          Die Darbietung eines Reizes unterhalb der absoluten Reizschwelle

-          Die Darbietung oberhalb der Reizschwelle, welche jedoch maskiert wird (Überlagerung)

-          Die Darbietung oberhalb der Reizschwelle , jedoch unterhalb der Aufmerksamkeitsschwelle. (Der Reiz könnte zwar identifiziert werden, wird aber nicht beachtet)

 

 

Ist eine Beeinflussung unserer Wünsche, Absichten und Bedürfnisse durch unterschwellige Reize möglich?

Um diese Frage zu beantworten wollen wir zunächst zwischen „schwachen“ und „starken“ Effekten unterscheiden. (Moore, 1982 S. 38-47) Ein starker Effekt würde demnach vorliegen wenn die unterschwellige Botschaft einen direkten Befehl enthält und dieser auch befolgt wird. Dies konnte bisher in keinem Experiment bestätigt werden!

Anders sieht es hingegen sieht es aus wenn man schwache subliminale Effekte untersucht. Hier sind bereits mehrfach Experimente durchgeführt worden die diese bestätigen. Beispielsweise präsentierten Karremann, Stroebe und Claus (2006) Ihren Probanden unterschwellige Markennamen wie zum Beispiel Lipton Eistee und konnten damit die Wahl und die Menge des konsumierten Getränkes erhöhen – dies gelang allerdings nur bei durstigen Probanden. (Felser, 2007 S. 233). Die unterschwelligen Botschaften können somit ein bereits vorhandenes Motiv verstärken, jedoch nicht hervorrufen.

 

Sind unterschwellige Darbietungen nun mächtiger als bewusste?

Solange lediglich eine indirekte Beeinflussung angestrebt wird, lässt sich bemerken, dass subliminale Botschaften tatsächlich besser funktionieren als bewusste. Die Erklärung dafür findet sich in Kontrollmechanismen bzw. Reaktanz der adressierten Personen. Diese fallen bei einer unbewussten Reizdarbietung weg.

Sobald eine direkte Lenkung des Verhaltens angestrebt wird, wirkt die direkte bewusste Beeinflussung besser. Hier gilt sogar das Prinzip: Je mehr von dem Reiz geboten wird, umso besser. Vorsicht ist jedoch geboten wenn seitens des Adressaten mit Widerstand zu rechnen ist. Hier greifen dann wie oben beschrieben individuelle Kontrollmechanismen (Ich lasse mich nicht beeinflussen!)

 

Nachdem nun klar ist, dass unterschwellige Botschaften zwar eingeschränkt - aber doch funktionieren – laufen wir Gefahr durch unterschwellige Botschaften manipuliert zu werden?

Jein J Warum?

Grundsätzlich erlaubt es die heutige Technik noch nicht einwandfrei zB. Einblendungen im Fernsehen oder im Kino zu produzieren die verlässlich unterhalb der Reizschwelle liegen. Darüber hinaus verbietet der Gesetzgeber Werbeformen die Botschaften unterhalb der Reizschwelle vorsehen. Trotzdem ist unterschwellige Werbung möglich (und auch erlaubt) wenn man product placement miteinbezieht. Ein bekannter österreichischer Hersteller von Süßwaren (Manner) platziert beispielsweise seine Leckereien in der Vitrine des Lieblingscafe´s der Friends Protagonisten. Diese visuelle Information liegt zwar oberhalb der Reizschwelle aber meist unterhalb der Aufmerksamkeitsschwelle.

Wenn Sie also demnächst hungrig durch die Supermarktregale schlendern und zum rosa Päckchen des ebengenannten Herstellers greifen, könnte dies Gründe haben die sie jetzt kennen…

 

Literaturverzeichnis

 

Brand, H.W. 1978. Die Legende von den geheimen Verführern. Kritische Analysen zur unterschwelligen Wahrnehmung und Beeinflussung . Weinheim : Beltz, 1978.

Felser, Georg. 2007. Werbe- und Konsumentenpsychologie. Berlin Heidelberg : Springer Verlag, 2007.

Moore, T.E. 1982. Subliminal Advertising: What you see is what you get. Journal of Marketing. 1982, 46.

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So

05

Jun

2011

You always meet twice...

Man sieht sich immer zwei mal im Leben!

Diese Lebensweisheit hat sich auch für mich dieses Wochenende wieder einmal bewahrheitet.

 

Vor 20 Jahren (Kinder wie die Zeit vergeht...) startete ich meine berufliche Karriere als motivierter Koch- Kellner Lehrling im Haubenlokal von Küchenmeister Gerald Reisinger in Pöttsching. Wenngleich meine Ambitionen im Gastgewerbe eher von kurzer Dauer waren, bereue ich die oftmals nervenaufreibende und anstrengende Zeit rückblickend keineswegs.

 

Während Manager heute in Kochseminaren Zeitmanagement und Stressresistenz lernen und Trainings für emotionale Kompetenz besuchen, erlangte ich diese unbezahlbaren Fähigkeiten bereits als Jugendlicher in Küche und Service.

Jetzt, viele Jahre später war ich am Samstag als Seminarleiter zu Gast im neuen Haus der Familie Reisinger, dem Seehotel in Neufeld. Es hat mich sehr gefreut meinen damaligen Chef in der gänzlich neuen Rolle als Gastgeber wieder zu treffen.

Sein Sohn Christian und das aufmerksame Team sorgten für einen reibungslosen und entspannten Seminartag.

Gerne empfehle ich daher das Hotel mit seinem stimmungsvollen Ambiente und dem traumhaften Ausblick direkt auf den Neufeldersee weiter.

 

Kontakt und Buchung unter:

www.der-reisinger.at

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Mi

01

Jun

2011

Entspannung...

War heute auf Empfehlung bei einem Stress Coach :)

Nachdem er mir seine Anamnese Fragen gestellt und die Messung vorgenommen hatte, kam die Frage:"Was machen Sie eigentlich bei mir, Ihnen geht´s ja blendend?!" Danke Herr Doktor für das Kompliment!

Ich bin tatsächlich nur hingegangen weil er mir von einem begeisterten Klienten wärmstens empfohlen wurde, und ich grundsätzlich keine spannende Erfahrung auslasse.

 

Glücklicherweise hat er mit seiner Einschätzung tatsächlich Recht - trotz eines rappelvollen Jahres gönne ich mir immer wieder ausreichend Entspannung. Neben der Fliegerei habe ich das Segeln nun auch wieder für mich entdeckt. Die letzten Wochen bin ich immer wieder mal nach dem Training zur Alten Donau gefahren wo ich mir dann beim Hofbauer einen Piraten ausgeborgt habe. Anschließend kann man sich dort im Restaurant ein wohlverdientes Abendessen gönnen.

 

Wem´s nicht so gut geht wie mir dem sei besagter Doktor wärmstens empfohlen:

 

Dr. Günther Linemayr, Jahrgang 1952, Facharzt für Innere Medizin, (Hämatologie u. Onkologie), Psychotherapeut, Supervisor, Psychoonkologe, langjährige Erfahrung als Trainer und Lehrgangsleiter für Psychosomatik, Burnout, Psychoonkologie, Psychonephrologie und Kommunikation, 2008 – 2010 Ausbildung in Neuromentaler Medizin und Stressmanagement bei der Deutschen Gesellschaft für Neuromentale Medizin.

 

 

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Mo

23

Mai

2011

Der Preis, Grundlage rationaler Entscheidungen oder ein Produktmerkmal unter vielen? Teil III

Aus Gründen der leichteren Orientierung teilen Konsumenten das objektive Preiskontinuum in grobe (stereotype) Urteilskategorien ein: („zu teuer“ – „relativ teuer“ – „normal“ –„preisgünstig“- „zu billig“). Wie der Kunde den Preis jedoch in letzter Konsequenz wahrnimmt hängt von vielen verschiedenen Einflussfaktoren ab. Ist sich ein Verkäufer dessen bewusst, kann er aktiv in die Kundenwahrnehmung eingreifen und beispielsweise einen hohen Preis durch die Nennung kundenspezifischer Nutzen relativieren. Zusätzlich dazu kann die Wahrnehmung durch die Festsetzung der Preise knapp unterhalb von Preisschwellen (Glattpreise) beeinflusst werden. Man spricht hier von „gebrochenen“ Preisen (€ 2,99 oder € 3,98).

„In der Tat scheinen empirische Untersuchungen (Müller et.al. 1982) die diesbezügliche Wirksamkeit der Glattpreisschwellen zu bestätigen. Eine Erklärung könnte darin gesehen werden, dass sich der Wechsel von Urteilskategorien am Verankerungspunkt der Glattpreisschwelle festmacht. Eine alternative (oder zusätzliche) Erklärung wäre ein Primacy- Effekt in der Wahrnehmungsabfolge von links nach rechts. (bei € 3,98 also die Ziffer 3)“ (Wiswede, 2007 S. 310)

Inwieweit Kunden überhaupt sensibel auf Preise reagieren hängt jedoch auch vom jeweiligen Produkt ab:

„Während 64% der österreichischen Konsumenten auf den Preis von Schuhcreme achten, interessiert der Preis beim Kauf von Möbel nur 63% und noch weniger schauen auf den Preis, wenn es um Ihr Auto geht“ (Kirchler, 1995 S. 145)

Ein weiterer wichtiger Faktor im Verkaufsprozess ist das Thema Preissensibilität. . Der Konsument hat im Regelfall zwei Preisschwellen im Kopf. Die obere Schwelle beschreibt den Wert ab dem ein Produkt als zu teuer zurückgewiesen wird, und einer unteren Schwelle ab der das Produkt ebenfalls nicht mehr gekauft wird. Die Gründe dafür sind zum Teil in den finanziellen Möglichkeiten des Käufers zu finden als auch im Bestehen eines individuellen „fairen“ Preismodells. Des Weiteren wird der Preis wie bereits erwähnt als Qualitätsmaßstab gesehen und aus diesem Grund ein Produkt gerade deshalb nicht gekauft weil es „zu billig“ ist.

Einen besonderen Fall beschreibt Thorsten Veblen bereits 1899 in seiner Theorie der feinen Leute. Diese besagt, dass Konsumenten ein Gut besonders deshalb konsumieren gerade weil der Preis hoch ist. Davon profitiert im Besonderen die Luxusartikelindustrie, die mit bewusst hohen Preisen die Kundschaft anlockt.

 

Quellen:

Kirchler, E. 1995. Wirtschaftspsychologie, Grundlagen und Anwendungsfelder der ökonomischen Psychologie. Göttingen : Hogrefe, 1995.

Wiswede, Günter. 2007. Einführung in die Wirtschaftspsychologie. München : Ernst Reinhardt, GmbH & Co KG, 2007.

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So

24

Apr

2011

Traumjob :)

Während der Großteil der Österreicher wie auch ich die Osterfeiertage zum Entspannen und Energietanken nützt, steht meine Frau Elisabeth dieser Tage um 06 Uhr morgens auf und begibt sich auf Tour zu ihren Schützlingen. 2009 kehrte Sie dem klassischen Businessleben als Gründerin und Inhaberin der UNITIS Personalberatung den Rücken und entschied sich zu einer ungewöhnlichen neuen Karriere. Sie gründete ihr Unternehmen „Tierservice-Mobil“.

 

Trotz vieler kritischer Stimmen im Vorfeld funktionierte ihr Geschäftsmodell bereits ab dem ersten Monat! Die Zweifler waren aber immer noch nicht besiegt, führten doch viele den Erfolg auf die Urlaubssaison zur Gründungszeit zurück. Die Urlaubszeit verging - der Erfolg blieb. Seither betreut Elisabeth jeden Tag (Montag bis Sonntag) viele Hunde, Katzen, Hasen, Hamster, Pferde, Meerschweinchen, Schlangen, Echsen und jede Menge Tiere mehr…

 

Speziell zur Ferienzeit herrscht natürlich wie jetzt gerade Hochsaison, das heißt dass meine Frau von früh bis spät unterwegs ist.

Dass dies anstrengend ist versteht sich von selber, trotzdem würde Sie nicht mehr zurück in Ihre ursprüngliche Businesswelt wollen. Wer sie fragt, wird dafür viele Begründungen hören, eine sieht man augenscheinlich: Sie sieht jeden Tag jünger aus!

 

Wenn Sie auch mal Betreuung für Ihre Tiere brauchen, hier werden Sie fündig:

www.tierservice-mobil.at

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Do

17

Mär

2011

Der ganz normale (Reise) Wahnsinn :)

copyright: Peter Orlik
copyright: Peter Orlik

Dass Flughäfen Orte sind, an denen die Menschheit es geschafft hat die Gesetze der Schwerkraft regelmäßig außer Kraft zu setzten ist allgemein bekannt. Dass dort allerdings auch scheinbar Logik und Menschenverstand aufgehoben werden lässt mich immer wieder schmunzeln...

 

Letzte Woche bei meinem Rückflug von Düsseldorf nach Wien:

Durchsage der Ground Hostess: " Sehr geehrte Damen und Herren, wir begrüßen Sie auf Ihrem Air XXX Flug Nummer 8150 von Düsseldorf nach Wien. Die Maschine ist in Kürze zum Einsteigen bereit. Wir bitten ZUERST die Passagiere der Sitzplatzreihen 45-31 zum Ausgang um Ihnen das Einsteigen zu erleichtern. Passagiere mit einer XX Gold oder Silber Karte können am RECHTEN Ausgang jederzeit einsteigen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung  - wir wünschen einen angenehmen Flug!"

Was dann passiert lässt selbst abgebrühte Fans von Rugby Matches wohl nicht kalt. Praktisch jede Person im Gate versucht als erste am Ausgang zu sein. Da alle sich im selben Raum/Zeitkontinuum befinden und es nun mal nur einen ersten geben kann gestaltet sich dieser Prozess (für Zuseher) äußerst vergnüglich.

Plötzlich wird auch der rechte Ausgang geöffnet. Dem aufmerksamen Leser ist nicht entgangen, dass dies der Ausgang für Inhaber von Gold und Silberkarten ist. Was sich hier abspielt ist ein Lehrbuchbeispiel für Geduld und Gelassenheit  - seitens der Ground Hostess. Der Dialog der sich geschätzte 80 Mal wiederholt: "Guten Tag, sind sie Inhaber einer Gold oder Silberkarte? Nein! Dieser Ausgang ist bitte NUR für Inhaber von Gold und Silberkarten! (Dann zieht Sie das Ticket über das Lesegerät und deutet mit einem Gesichtsausdruck welcher sich mit Worten nicht umschreiben lässt dem Passagier weiterzugehen :)

Der nächste Fluggast der das Ganze mitangehört hat kommt dran. "Guten Tag, sind Sie Inhaber einer Gold oder Silberkarte?" Nein! .. usw. usf.

 

Einfach fantastisch! Am Ende dieses Schauspieles haben es dann doch alle Passagiere geschafft körperlich unbeschadet ins Flugzeug zu kommen. Dass bei all dem die Mitarbeiter dort den Humor noch nicht verloren haben, zeigt die Durchsage die jetzt kommt. Vorausschickend sei gesagt, dass sich (mich eingerechnet!) nur noch zwei Passagiere im Gate befinden. Ground Hostess:"Meine Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Geduld - wir bitten nun auch die Passagiere der Sitzreihen 1-30 zum Einsteigen!"

 

PS: Eine sehr nette Sammlung solcher oder ähnlicher Geschichten findet sich in dem nicht nur für Vielflieger sehr amüsanten Buch: Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt von Staphan Orth und Antje Blinde

 

Auszug daraus:

 Nach der Landung unserer Maschine in Frankfurt am Main erläuterte der Pilot, dass das Flugzeug so schwer sei wie mehrere LKWs und zudem noch sehr starke hydraulische Bremsen habe. Dann meinte er:" Bleiben Sie bitte angeschnallt sitzen, wir möchten nicht, dass Sie hier im Cockpit erscheinen, ohne vorher anzuklopfen."

 

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Do

17

Mär

2011

Der Preis, Grundlage rationaler Entscheidungen oder ein Produktmerkmal unter vielen? Teil II

Der Preis beeinflusst die Wirkung!

 

Der Preis kann jedoch nicht nur die Einstellung zu einem Produkt beeinflussen sondern auch die Wirkung verändern die das Produkt verspricht:

„Die Erwartung dass mit dem Preis die Qualität steigt hat konkrete Auswirkungen auf das Verhalten. Shiv, Armon und Ariely (2005) gaben Ihren Versuchspersonen einen energy drink der die geistige Leistungsfähigkeit verbessern sollte. Der Preis des Getränks variierte. Probanden, die das Produkt zu einem reduzierten Preis bekamen, lösten in der Folge weniger Puzzles als Probanden, die den regulären Preis bezahlten. Offenbar hatte die Erwartung die durch den Preis induziert wurde, einen Placebo Effekt auf die Leistung.“ (Felser, 2007 S. 423)

Der guten Ordnung halber sei hier erwähnt, dass der Schluss vom Preis auf die Qualität natürlich nicht immer gerechtfertigt ist. „In verschiedenen Untersuchungen, in denen objektive Urteile aus den Testnoten der Stiftung Warentest bzw. des österreichischen Gegenstücks Konsument mit den Produktpreisen korreliert wurden, geht hervor dass die Korrelationen zwischen -0.79 und 0.69 schwanken. Eine Nullkorrelation ist keine Seltenheit. Je nach Produktkategorie können die teuren Produkte durchaus die besseren sein, es kommt aber auch vor, dass man zuverlässig die schlechten Produkte wählt, wenn man sich für teurere entscheidet.“ (Kirchler, 1995 S. 149f)

 

Quellen:

Felser, Georg. 2007. Werbe- und Konsumentenpsychologie. Berlin Heidelberg : Springer Verlag, 2007.

Kirchler, E. 1995. Wirtschaftspsychologie, Grundlagen und Anwendungsfelder der ökonomischen Psychologie. Göttingen : Hogrefe, 1995.

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Do

03

Feb

2011

Der Preis, Grundlage rationaler Entscheidungen oder ein Produktmerkmal unter vielen? (Teil 1)

Die unterschiedlichen Rollen des Preises

 

Grundsätzlich ist zu bemerken, dass der Preis in der Wahrnehmung des Konsumenten im Zuge des Kaufprozesses unterschiedliche Rollen einnehmen kann. Folgende Erklärungsmodelle liegen dazu vor:

„Die Qualität eines Produktes liegt oft in kleinen Details der Produkteigenschaften verborgen. Der Preis dagegen springt sofort ins Auge. Daher liegt es nahe, den Preis als offenkundige Information zur Bewertung des Produktes heranzuziehen und vom Preis auf die Qualität zu schließen. Dies ist aber nur eine von zwei möglichen Rollen, die der Preis in der Kaufentscheidung spielen kann. Ein niedriger Preis kann genauso gut als ein besonderer Beitrag zum Nutzen des Produktes angesehen werden. Die Informations- und Nutzenfunktion kann der Produktpreis allerdings nicht gleichzeitig ausüben. Entscheidend dafür, welche Rolle der Preis spielt, sind unter Anderem Produktexpertise und Involvement.“ (Felser, 2007 S. 422)

Für einen Verkäufer ist also der wichtigste Schritt im Zuge des Verkaufsgesprächs zunächst herauszufinden welche Rolle der Preis für den Kunden in der gegenständlichen Situation spielt. Demzufolge wird die Argumentation und Präsentation unterschiedlich ausgeprägt sein. Ein Kunde der den hohen Preis als Qualitätsmerkmal empfindet, wird in seiner Meinung weiter bestärkt. (Bsp.: Crisan – sauteuer, aber es wirkt!) Einem preiskritischen Kunden hingegen wird man durch gezielte Fragestellung die Vorzüge und den Nutzen des Produktes näherbringen.

Der Preis als Qualitätsindikator

 

Je komplexer das Produkt beschaffen ist, umso schwerer wird es für den Kunden die Produktqualität zu verifizieren. Ausgehend davon, dass der Kunde bestrebt ist ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erstehen, wird der Preis als Entscheidungshilfe herangezogen. Ein einfaches Beispiel dazu wäre ein Ehemann der seiner Frau zum Geburtstag einen Pferdehalfter schenken möchte. Aufgrund mangelnder Produkt- und Fachkenntnis  wird er mit großer Wahrscheinlichkeit eher zum teureren Produkt greifen, in der Meinung damit auch bessere Qualität zu bekommen.

Im Besonderen wird dann auf vom Preis auf die Qualität geschlossen wenn:

·         Der absolute Preis hoch ist

·         Die Preise der unterschiedlichen Konkurrenzprodukte sich um ähnliche Beträge voneinander unterscheiden

·         Die Preise üblicherweise stabil sind und weder stark saisonal schwanken, noch häufig im Rahmen von Sonderangeboten gesenkt werden.

·         Das Produkt zu einer „großen“ Marke gehört, die viele verschiedene Produkte anbietet

(Moser, 1997 S. 15f)

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Mi

29

Dez

2010

Erlebnisse eines Autokäufers...

 

Da ich jährlich so um die 40-50.000 km mit dem Auto zurücklege, wird’s für mich rund alle 3 Jahre Zeit mich um einen neuen fahrbaren Untersatz umzusehen. Da es im Laufe des nächsten Jahres wieder soweit sein wird, habe ich den gestrigen Tag genutzt um mich schon ein Wenig umzusehen. Der Spaß war jedoch nur von kurzer Dauer...

 

Ich betrete die Verkaufshalle. Kein Verkäufer in Sicht. Vor mir die Information. Drei Damen und zwei Herren unterhalten sich prächtig und scheinen mich nicht gesehen zu haben. Ich unterbreche das angeregte Gespräch und informiere eine der Damen, dass ich mich für Modell X interessiere.

 

Diese sagt darauf: „Hmm, das ist blöd“ (!!!)

Ich: „aha, weshalb?“

Sie: „Naja, der eine Verkäufer ist krank, und der Andere in Urlaub.“

Ich: „Aha, das heißt es gibt niemanden der mir Auskunft geben kann?“

Sie: „ Hmm, naja – vielleicht der Chef?“

Ich: „Gute Idee, kann man den holen?“

Sie: „Ich probiers.“

Ich: „Dankeschön.“

 

Es vergehen ca. 5 Minuten in denen ich in der Verkaufshalle herumgehe, und versuche einen Verkaufskatalog zu finden. Zu mir gesellen sich 2 weitere Kunden die ziellos herumstreifen.

Plötzlich kommt „der Chef“ mittelprächtig begeistert aus dem Hinterzimmer und fragt: „Wos is jetzt?“

 

Die Dame in der Information: „Da war ein Herr, der wollte was von Ihnen, ich weiß aber nicht wo der jetzt ist:“

Einer der Kunden der nach mir gekommen ist, und zufällig daneben steht, nutzt die Gunst der Stunde und deckt den „Chef“ gleich mit Fragen ein.

 

Ich verzichte auf Diskussionen, denn mir wird klar, dass ich hier ganz sicher kein Auto kaufen werde.

 

Auf zum nächsten Händler - to be continued...

 

 

 

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Mi

08

Dez

2010

Wären Sie bereit für ein Kilo Kaffee 55 Euro zu bezahlen?

Wären Sie bereit für ein Kilogramm Kaffee 55 Euro zu bezahlen?

 

Sicher nicht? Sie glauben dass niemand der noch all seine Tassen im Schrank hat jemals so viel für Kaffee ausgeben würde?

Weit gefehlt! Nespresso beweist mit seinem System, dass es doch klappt! Sicherheitshalber oute ich mich gleich selber als Nutzer…

 

Doch nicht nur bei Kaffee finden wir solche Beispiele. Als vor einigen Jahren der VW Sharan und der Ford Galaxy noch praktisch baugleich waren , und der VW um rund 13% mehr kostete verkaufte nicht etwa Ford mehr Autos sondern - erraten: die Kollegen aus Wolfsburg. Seltsam nicht wahr?

 

Noch ein Beispiel gefällig? In einem psychologischen Experiment wurden Teilnehmer gebeten um einen Euro zu steigern. Die Regeln waren wie folgt: Jedes Gebot musste sofort auf den Tisch gelegt werden. Das letzte und vorletzte wurden am Ende einbehalten. (Das Prinzip gleicht dem einer amerikanischen Versteigerung) Jeder rational und vernünftig denkende Mensch müsste somit bei genau einem Euro aufhören zu bieten. Wir Menschen sind jedoch nicht rational wenn es um unsere finanziellen Entscheidungen geht. Probanden waren in diesem Experiment durchaus gewillt sage und schreibe drei Euro auf den Tisch zu legen!

 

Offenbar spielt also der Preis doch nicht so eine große Rolle wie wir immer glauben.

Warum das so ist, und wie Sie die Erkenntnisse anwenden können um für Ihre Produkte in der Preisverhandlung einen fairen Preis zu bekommen erfahren Sie in meinem Preisverhandlungsseminar!

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Do

25

Nov

2010

Sightseeing...

St. Martin am Grimming
St. Martin am Grimming

Eine der vielen schönen Seiten in meinem Job ist es, dass ich neben neuen interessanten Menschen auch mir bisher unbekannte Orte kennenlerne.

 

Letzte Woche habe ich so in drei Tagen ein schönes Dorf in Österreich kennengelernt, und einen Tag später eine mittelalterliche Stadt in Deutschland.

 

Die Reise startete am Dienstag abend von Klosterneuburg aus nach St. Martin am Grimming. Bei der Ankunft dort mitten in der Nacht habe ich ausser finster nicht viel gesehen. Bei Tagesanbruch begrüßte mich ein Bauerndorf aus dem Bilderbuch. Der Dorfwirt (Hotel Mayer) kümmerte sich vorbildlich um das leibliche Wohl meiner Seminarteilnehmer (und natürlich auch um meins - ja es hat sehr gut geschmeckt :).

 

Nach Seminarende um 17 00 Uhr folgen die nächsten Ereignisse im Zeitraffer: Mit dem Auto von St. Martin nach Wien Schwechat - Flugzeug nach Düsseldorf - und dann mit dem Mietauto noch 2,5 Stunden nach Korbach.

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Mo

15

Nov

2010

Wie entsteht Motivation?

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So

07

Nov

2010

Fabelhafter Sonnenuntergang

Als kleine Belohnung für einen arbeitsreichen Samstag habe ich mir gestern am späten Nachmittag noch eine Runde über Burg Kreuzenstein und Klosterneuburg/Wien gegönnt. Den krönenden Abschluss bot eine Landung auf der Piste 25 (westwärts) in Richtung Sonnenuntergang...

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Mo

01

Nov

2010

Train the trainer

Bedingt durch den arbeitsreichen Sommer mit vielen neuen und interesanten Kundenaufträgen bin ich die letzten Monate nicht mehr im Cockpit gesessen. Darum nutzte ich die Gelegenheit des langen Wochenendes um wieder ein paar Runden um Stockerau zu drehen. Mit dabei mein guter Freund und Fluglehrer Manfred Fröhlich. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, hatte ich mir einen Flugtag mit ausklingendem Föhn und damit rund 15-20 Knoten böigem Seitenwind ausgesucht. Nach ein paar Steilkurven ausserhalb des Platzbereiches gings ans "Platzrundenschrubben" mit einigen Touch & Go´s (nach dem Aufsetzen wird sofort durchgestartet), die sich angesichts des kräftigen Windes als herausfordernd erwiesen. Zum Abschluss gabs als Draufgabe noch eine Notlandeübung.

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Mo

11

Okt

2010

Na wenn das kein Feedback ist...

Im September habe ich bei einem Medienunternehmen das Thema  Preisverhandlung und Abschlusstechnik trainiert - lesen Sie hier das ausführliche Feedback eines Teilnehmers:

 

"Erstmal möchte ich mich bedanken, dass man mir die Möglichkeit gibt Seminare bzw. Schulungen zu absolvieren. Ich sehe dies nicht als selbstverständlich an, sondern als tolle Investition in die Mitarbeiter.

Ich finde, dass vor allem die Seminare vom Herrn Nussbaumer extrem wertvoll sind. Er geht spezifisch auf jeden einzelnen Teilnehmer ein und hilft so auf den Punkt genau die Stärken jedes Teilnehmers zu erhöhen und Schwächen auszumerzen. Eines meiner ersten Seminare war mit dem Thema Einwandbehandlung verbunden. Dies absolvierte ich auch ziemlich am Anfang meiner Tätigkeiten hier im Haus. Es half mir massiv weiter mit den Kontakten meiner Kunden. Jetzt vor Kurzen war wieder ein Seminar mit dem Herrn Nussbaumer unter der Thematik Abschluss-Techniken. Siehe da, gleich an den nächsten 2 Tagen hab ich 3 Abschlüsse erzielt die sich bereits über längerem Zeitraum gezogen haben. Hier hab ich die Techniken 1 zu 1 angewandt die wir die Tage davor gelernt haben.

Ich bin einfach sehr froh von einem Herrn Nussbaumer zu lernen und durch seine Tipps stark zu profitieren und kann Ihn nur weiter empfehlen!"

 


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Do

12

Aug

2010

Neue Marke!

 

Was max mobil, ONE und Raider (für die angegrauten unter uns...) kann, schafft UNITIS Training & Development allemal.

Die Marke UNITIS die mich nun fast 6 Jahre begleitet hat wird mit September 2010 exclusiv an die Personalberatung geknüpft.

Aus der Trainingssparte wird eine "name brand": Andreas Nussbaumer Training & Development.

 

Damit soll in Zukunft noch klarer kommuniziert werden was immer schon das Ziel war: Hier kocht der Chef persönlich!

Es erwartet Sie die gewohnt hohe Qualität mit all den wichtigen Erfolgsfaktoren die die letzten Jahre bereits zu vielen zufriedenen Stammkunden geführt haben.

 

Danke an Katrin Storka an dieser Stelle für das tolle Design der Homepage und des Logos!

 

Auf gehts! Herbst 2010 und Frühjahr 2011 sind gut gebucht mit neuen und bestehenden Kunden  - Ich freue mich! 

 

 

 

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